Elfenklang...??

Ah, ja .. Elfenklang!

Die hab ich gehört, das war schön!

Weihnachtliche Harfenklänge und sehr besinnliche Märchen!

Aber, nein! Elfenklang, die machen doch Celtic Folk, mit Mythen aus Schottland, Irland und Wales!

Ihr meint sicher irgendjemand anderen, Elfenklang machen lustiges und spannendes Familienprogramm mit alter Musik für die ganze Familie, Kindermärchen und sogar einen feuerspuckenden Drachen haben die!

Geh´ihr spinnt´s ja alle! Elfenklang ist eine Renaissance-Gruppe, so ganz tolle höfische Klänge und Tänze und da kommen sogar manchmal Degenkämpfer und die Geschichten die gehen durch ganz Europa!!

 Tja, was denn nun?!

Das fragen sich wohl viele, die Elfenklang schon mal gehört und gesehen haben!

Vielleicht kann ich euch weiterhelfen. Darf ich mich vorstellen?

Biddie Saille, Elfe, Märchenerzählerin, Klopfgeist, Gründerin der Gruppe Elfenklang und damit wahrscheinlich die beste Quelle um euch uns vorzustellen. Uns gibt es seit 2005, die ersten Besetzungen waren geprägt von der Suche; nach einem Jahrhundert in dem wir uns wohl fühlen, nach der Art wie die Darbietungen ablaufen sollten, nach einem eigenen Stil. Und als sich nach einigen Umbesetzungen, dann ein wirklich tolles Team entwickelte, war bald eines klar:

Elfenklang ist ein Ensemble, Elfenklang ist ein Projekt, Elfenklang ist ein Verein.

Ganz einfach also! Nein? Gut also genauer.

 Das Ensemble

Es besteht aus fünf Musikern ( ich darf mich jetzt mal dazuzählen, obwohl ich die einzige bin die keine klassische Instrumentenausbildung genossen hat) die Spaß daran haben, sich musikalisch durch die Jahrhunderte zu spielen.

Robert Pokorny ist seit der ersten Sekunde dabei, spielt seit seiner Kindheit klassische Violine, studiert derzeit Bratsche, ist ein Liebhaber von Rat-Pack und altem Jazz, hat aber sein Herz seit einiger Zeit an schottische und irische Jigs und Reels verloren.

Matthias Deckert ist Cellist (Bruckner-Uni) , aber eigentlich Multitalent, denn er ist seine eigene

One-Man-Band, hat ein Herz für Punk und ist unser Wikinger, denn zur Hälfte stammt er aus Island

und spricht fließend diese wundervolle Sprache des Nordens.

Julia und Florian Höllerl sind Geschwister und teilen sich die Liebe zur klassischen Musik seit ihrer Kindheit. Julia ist Querflötistin, spielt aber auch Flöte, Schalmei und Fagott. Sie ist eine begnadete Musikpädagogin und damit vor allem bei der Arbeit mit Kindern im Ensemble unersetzbar;

tja und manchmal ist sie auch ein Drache..... ;-)

Florian spielt Violine, und die ganz hervorragend, ist Arzt und der Ruhepol unseres fröhlichen Grüppchens. Seine Meldungen aus dem Hintergrund sind uns ein Quell steter Erheiterung.

Naja, bleibt dann noch meine Wenigkeit, Biddie Saille; ich erzähle Märchen seit ich denken kann.

Nein, ernsthaft jetzt, seit meiner Kindheit war das so, ich habe diese Gabe (denn das ist es irgendwie)

immer umgesetzt, war heißbegehrt am Lagerfeuer von Jugendgruppen (ich habe die Jugendleiterausbildung absolviert), war fixer Punkt bei Schulfeiern und Klassenabenden

(langjähriges Mitglied vieler Elternvereine) und die einzigen denen ich keine Ah-Rufe mehr entlocken kann, sind meine Söhne, habe ich sie doch  mit meinen Geschichten durch ihre ganze Kindheit geleitet (da gewöhnt man sich dran), obwohl....manchmal hör ich ein „geh mach doch wieder einmal die Beblona“.

Tja, und wer wissen will was das ist, der komme und höre.

Achja, bevor ich´s vergess, Trommeln und so allerlei Klapperzeug sind auch mein Ressort. Ich bin ein absoluter Fan der Romantik und deren Musik, liebe die Renaissance und bin ein wenig pedantisch beim Umsetzen unserer Programme (seht euch mal unsere Biedermeierkostüme an!!!).

Und ich bin Schottin, mit Herz und Seele, auch wenn ich nicht die Ehre hatte, in diesem Leben

dort geboren zu werden, dereinst war ich es....und werde es immer sein!!

Das sind wir nun und um es kurz zu machen, unsere Musikstücke gehen vom 15. bis zum 19.Jahrhundert. Wir spielen Celtik Folk und alte europäische Volksmusik genausogern wie historische Stücke aus der Renaissance und vor allem Klassisches aus Barock, Romantik und Biedermeier und für jede Gelegenheit

gibt es das passende Märchen und die dazupassenden Melodien.

Aber so vielfältig wir auch sind, es gibt Momente da kommen auch wir an unsere Grenzen und dann kommen die Gastmusiker ins Spiel.

 Das Projekt

Manchmal werden Wünsche geäußert, die jenseits des üblichen Ensembleprogramms liegen, sei es jetzt Harfenklänge bei Adventfeiern, Dudelsack bei Keltenfesten oder Drehleier auf Mittelalterfesten. Dann bilden Mitglieder des Ensembles mit Gastmusikern Projektgruppen, die so ein vielfältiges und grenzenloses Programm umsetzen können. Wichtig dabei ist uns, dass die Qualität der Darbietungen erhalten bleibt.

Aber auch Programmwünsche die nur am Rande, oder gar nichts mit Musik zu tun haben, werden von uns erfüllt. Dabei gibt es eine Zusammenarbeit mit TänzerInnen, FeuerspuckerInnen, Fakirkünstlern, Fechtgruppen und natürlich mit Rittern, Keltenkriegern, Römerlegionen und........ . Wir haben viele hervorragende, liebe und vor allem verlässliche Kollegen und es ist uns jedes Mal eine Freude, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Gerade im Bereich von Firmenfeiern, Themenfesten und natürlich bei Hochzeiten, aber auch immer öfter bei historischen Festen ist diese Zusammenarbeit gefragt.

 Der Verein

Der Verein ist unser jüngstes Kind und wurde vor allem mit dem Gedanken an die Förderung von jungen Musikern gegründet. Er soll Zugang zu alten Musikinstrumenten genauso ermöglichen, wie die Bereitstellung von Kostümen zu Auftrittszwecken und das Erstellen einer Sammlung von Literatur und Notenmaterial. Er finanziert sich aus den Auftritten des Ensembles und den Jahresbeiträgen der Mitglieder. Er ist es auch, der Auftritte bei Benefizfesten sponsert und Auftritte in Kindergärten, Schulen, Heimen und Vereinen ermöglicht.

So nun sollten doch alle Fragen geklärt sein? Nein?

Was! Ihr wollt noch eine Geschichte?

Jetzt? Hier?

Na gut!

 Es war einmal ........

So fangen wohl die meisten Märchen an, also bleiben wir dabei –

es war einmal ... eine Elfe, die irgendwann einmal beschloss die Menschenwelt kennen zu lernen.

Könnt ihr euch vorstellen, was das für die Elfe bedeutete?

Nein, nein, es waren nicht sosehr der Lärm und die Hektik die unsere Elfe verwirrten,

denn ihr müsst wissen, dass es auch im Elfenreich gar laute Völkchen gibt.

Es war auch nicht der ewige Streit und Zwist der Menschen,

denn auch Elfen können kriegerisch sein, vor allem wenn es darum geht ihr Reich zu verteidigen.

Aber dass die Menschen verlernt hatten zu glauben, das war es, was unsere Elfe zutiefst traurig machte.

Alle Menschen wussten und was sie nicht wussten, das wollten sie wissen.

Doch keiner träumte und glaubte an diese Träume.

Keiner fühlte und glaubte an diese Gefühle.

Keiner liebte und glaubte an diese Liebe.

Alle wollten nur wissen, ob sie geliebt werden: wissen ob sie geträumt haben; wissen ob sie fühlen.

Da fing die Elfe an von ihrem Reich zu erzählen und die Menschen hörten ihr zu.

So wundersam die Geschichten auch klangen, die Menschen fühlten, dass das was sie hörten,

sie berührte..... und sie glaubten.

Und so schöpfte die Elfe Hoffnung für die Menschen.

Und sie machte sich auf die Suche, denn unsere Elfe hatte einen Wunsch.

Die Menschen sollten nicht nur die Worte, nein, auch die Klänge der Elfen vernehmen.

Und unsere Elfe fand andere Elfen, die ihr halfen ihren Wunsch zu verwirklichen.

So viele schöne Klänge gibt es,

so viele wundervolle Geschichten!

Kommt und hört einfach zu........!

                                                                                            Biddie Saille